Berlin, 27.05.2026: Gespräch mit Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Im Gespräch mit Vertreterinnen der Berliner Erklärung zu den Prioritäten in der Gleichstellungspolitik der Bundesregierung unterstrich Bundesministerin Karin Prien die zentrale Bedeutung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Frauen. „Auch in Zeiten des Backlash ist und bleibt Gleichstellung eine Frage der Menschenrechte“, betont Prien entschieden. Gerade deshalb sei es umso wichtiger, diese Ziele weiterhin klar zu vertreten und dabei auch Männer stärker einzubinden. Jungen und Männer stärker als Adressaten von Gleichstellungspolitik einzubeziehen, auch um der Instrumentalisierung junger Männer durch rechtspopulistische Bewegungen entgegenzuwirken, sah Prien als eine Notwendigkeit an.
Besonders positiv wurde von den Vertreterinnen der Berliner Erklärung aufgenommen, dass das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Schulterschluss mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und Bundesministerium des Innern deutliche Fortschritte beim Thema Gewaltschutz erzielt. Im Austausch wurden wichtige Themen wie soziale Absicherung von Selbstständigen beim Mutterschutz, die Zukunft der Familienversicherung, Frauen in Führungspositionen, Ehegattensplitting und Lohnsteuerklassen, Entgeltgleichheit und Parität in Parlamenten besprochen.
Wir danken für das offene Gespräch und dürfen nicht nachlassen, uns für unsere Ziele gemeinsam einzusetzen!
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Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung existiert seit 2011.
Aktuell gehören ihm 22 Frauenverbände als Initiatorinnen an.
